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    Kontakt

    Seit über 60 Jahren schenken uns die Menschen in Schleswig-Holstein mit ihren Fragen zu individuellen Rechtsproblemen ihr Vertrauen.

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  • Pfusch am Bau - Der Albtraum für jeden Bauherren

    Baurecht

    Im Dachstuhl bildet sich erster Schimmel, in den Fliesen bilden sich Risse und die Handwerker "tauchen ab". Was nun?

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  • Bauordnungsrecht: Kann die Bauaufsicht einen Abriss anordnen?

    Verwaltungsrecht

    "Das muss abgerissen werden!" sagte der Mitarbeiter des Ordnungsamtes. We­ni­ge Tage später wird ein behördlicher Bescheid zugestellt. Der Abriss wird behördlich an­ge­ord­net. Kann man noch etwas retten?

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  • Umgangsrecht

    Familienrecht

    Im Gesetz gibt es weder eine Vorgabe, wie Umgang durchgeführt werden soll noch wann.

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  • Außergerichtliche Konfliktlösung

    Mediation

    Müssen Konflikte über langwierige juristische Auseinandersetzungen mit kostenintensiver Prozessführung ausgetragen werden?

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  • Ihr Mieter zahlt die Miete nicht?

    Mietrecht

    Da haben Sie lange investiert, um ein Einkommen durch die Vermietung von Wohnraum zu erzielen und dann das - der Mieter zahlt die Miete nicht....

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  • Wann habe ich einen Anspruch auf Krankengeld?

    Sozialrecht

    Erst erkrankt Heike S. an Krebs und muss sich Operationen und einer langwierigen Rehabilitation unterziehen, dann verliert sie ihren Arbeitsplatz und schließlich verweigert die Krankenkasse die Weiterzahlung von Krankengeld.

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  • Versicherungsrecht

    Versicherungsrecht

    Versichert für den Fall der Fälle und doch schutzlos? Das tägliche Leben bietet eine Vielzahl von Risiken und Gefahren. Können Sie sicher sein, dass Ihre Versicherung zahlt?

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02-wann habe ich einen anspruch auf abfindung

Nachdem Frau Müller die Kündigung in Händen hielt, wollte Sie eigentlich nie wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren. Tief getroffen und gekränkt hatte sie das Gefühl, dass man ihre langjährigen treuen Dienste überhaupt nicht zu schätzen wusste. Im Beratungsgespräch teilte man mir mit, dass durch eine Kündigungsschutzklage nicht die Zahlung einer Abfindung das erklärte Ziel ist, sondern dass es immer nur um die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses geht.

Dies bedeutet im Ergebnis, dass der Arbeitnehmer bereit sein muss, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Eine Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes kann daher lediglich der Arbeitgeber anbieten, dies kann auch jederzeit vergleichsweise vereinbart werden, mit diesem Ziel kann jedoch kein Klagverfahren geführt werden.

Insofern gilt als Faustformel für die Berechnung der Abfindung die Zahlung eines halben Gehaltes pro Beschäftigungsjahr für eine an sich unwirksame Kündigung. Sollte eine Kündigung jedoch gerechtfertigt sein, so verbietet sich die Anwendung dieser Formel.
Der Arbeitgeber müsste dann gar keine Abfindung zahlen, weil seine Kündigung im Kündigungsschutzverfahren durchstehen könnte. Häufig wird dann dennoch die Zahlung eines geringeren Anerkennungsbetrages vereinbart, um das langwierige Verfahren zu beenden.

Im Verfahren von Frau Müller stellte sich heraus, dass ihre Kündigung unwirksam war. Da Frau Müller jedoch dann an ihren Arbeitsplatz hätte zurückkehren müssen, war der Arbeitgeber dennoch bereit, ihr die Regelabfindung zu zahlen, um das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden.

 

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